Soll Wasser von A nach B befördert werden, braucht man dazu in der Regel einen Schlauch. Ob damit der Keller mit einer Schmutzwasserpumpe saubergemacht werden soll oder ob es dank der Teichpumpe den Goldfischen gutgehen soll – immer ist auch ein Schlauch mit im Spiel. Dabei aber ist Schlauch nicht gleich Schlauch. Je nach Aufgabe haben Schläuche nämliche unterschiedliche Konstruktionsmerkmale und verschiedene Materialien. Je nachdem braucht man mal einen Druckschlauch – ein andermal einen Saugschlauch. Welcher dieser Schläuche wofür geeignet ist, erklären wir hier.
Inhaltsverzeichnis
Wer einen neuen Schlauch für eine selbstsaugende Pumpe oder auch für eine Tauchpumpe braucht, sollte zunächst wissen, welcher Schlauch für welche Anwendungen geeignet ist. Denn jeder Schlauch reagiert ganz eigen auf Temperatur, Druck, Viskosität (Zähflüssigkeit) und andere Parameter.
Speziell für Pumpsysteme wurden eigene Spezialschläuche entwickelt:
Doch nicht nur bei der Wal der Anwendungen steht man möglicherweise vor einem Rätsel, sondern auch wenn es um die verschiedenen Materialien geht, muss man schon genau wissen, was man will (oder braucht).
Zur Verfügung stehen unter anderem diese Materialien für Schläuche:
Im Einzelnen gehen wir jetzt den jeweiligen Schlaucharten und Verwendungsmöglichkeiten auf den Grund.
Ein Saugschlauch (auch Ansaugschlauch) besteht meist aus Gummi oder Kunststoff, in das entweder ein starkes Gewebe oder eine Metallspirale eingearbeitet wurde. Dadurch erhält der Saugschlauch seine Stabilität.
Dennoch ist er steif genug, dass er zum einen zwar aufgerollt, jedoch nicht gefaltet werden kann. Das ist wichtig, damit er im Betrieb mit einer Schmutzwasserpumpe oder Gartenpumpe und auch als Anschluss ans Hauswasserwerk das Wasser hindurchfließen lässt, ohne dass sich sein Durchmesser verringert.
Einer der großen Vorteile des flexiblen Saugschlauches ist, dass er auch an schwer zugänglichen Stellen anzuschließen ist.
Sein Nachteil: Oft muss das Schlauchende fixiert werden, weil er sonst schnell pendelt und das Wasser dahin verschwindet, wo es nicht gebraucht wird.
Beim Kauf eines Saugschlauchs sind grundsätzlich zwei Faktoren wichtig:
Anders als der Saugschlauch ist der Druckschlauch (auch Förderschlauch oder Transferschlauch) wesentlich stabiler. Obwohl auch er flexibel ist und sich aufrollen lässt, hält er einem wesentlich höheren Druck stand, ohne dass die Gefahr des Platzens besteht oder sich Blasen ausbilden.
Meist bestehen Druckschläuche aus PVC oder aus Gewebe, das mit Kunststoff beschichtet wurde.
Aber Achtung! Billige Schläuche bestehen oft aus minderwertigem PVC. Das wird recht schnell spröde und brüchig.
Ein normaler Druckschlauch reicht völlig aus, um beispielsweise den Gartensprenkler damit zu betreiben. Schließlich kommt aus dem Hahn das Wasser nur mit einem Druck von etwa 3-4 bar.
Höher sollte die Qualität liegen, wenn der Schlauch länger als etwa 25 Meter ist. Dann neigt er nämlich dazu, Schleifen zu bilden – und dass vermindert den Druck aus dem Wasserhahn enorm. In einem solchen Fall ist es ratsam, den Druckschlauch zusammen mit einer guten Gartenpumpe zu verwenden. Diese pumpt das Wasser locker auch mit 10 bar durch den Schlauch.
Schläuche werden normalerweise über Schlauchtüllen mit einer Pumpe und möglicherweise einem Filter verbunden. Für die sichere Befestigung eignen sich Schlauchschellen am besten.
Am häufigsten findet man drei Grundmodelle:
15. Februar 2022 Kategorie(n): Ratgeber & Blog zum Thema Pumpen Keine Kommentare
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