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Romantik pur mit dem Wasserfall im Garten

Einfach mal die Seele baumeln lassen, dem sanften Plätschern lauschen, die sich bewegenden Spiegelungen beobachten und sich weit, weit weg träumen … Ein kleiner (oder großer) Wasserfall im Garten verspricht echte Tiefenentspannung. Aber wo bekommt man so etwas her, was braucht man dazu, welche Pumpe ist die richtige? So viele Fragen können sich beim Wunsch nach einer eigenen Kaskade auftun – und wir beantworten sie alle!

Wasserfall im Garten

Ist noch ein freies Plätzchen im Garten vorhanden und verfügt man über ein bisschen handwerkliches und gestalterisches Geschick, ist der Wasserfall im Garten Marke Eigenbau gar kein großes Problem. Vorausgesetzt, man plant seine sprudelnde Kaskade von vornherein Schritt für Schritt!

Grundsätzlich besteht ein Wasserfall im Garten aus

  • dem Wasserauslass an einem erhöhten Platz
  • einem entsprechenden Gefälle wie einer Böschung, einer natürlichen Bodenerhebung oder einer extra dafür gestalteten Erhöhung
  • einem Auffangbecken für das Wasser, das gerne auch ein kleiner Gartenteich sein darf
  • einer geeigneten Teichpumpe, die das Wasser vom Auffangbecken nach oben transportiert
  • einem Schlauch, der den Wasserkreislauf zwischen Teichpumpe und erhöhtem Platz schließt

Tipp: Planen Sie Ihren Wasserfall im Garten so, dass er vom Sitz- oder Grillplatz aus gut zu sehen ist – am besten frontal oder schräg von der Seite.

Daran denken: Wasser ist auch laut!

Bei der Platzwahl für den Wasserfall sollte man nie die teilweise hohe Geräuschentwicklung von fließendem beziehungsweise plätscherndem Wasser vergessen. Je tiefer das Wasser fällt, also je hoher der Wasserauslass liegt, desto lauter wird’s.

Um weder die Nachbarn noch das Nachmittagsschläfchen im Garten zu stören, empfiehlt sich deshalb entweder eine eher flache Kaskade oder eine verringerte Durchflussmenge des Wassers.

Sollen sich im Gartenteich, der als Auffangbecken dient, auch Fische tummeln, darf das fallende Wasser ebenfalls nicht zu laut sein. Auch zu starke Verwirbelungen können die Tiere zu sehr stressen.

So wird der Wasserfall im Garten angelegt

Natürlich gibt es im Handel so manchen fertigen Wasserfall zu kaufen. Diese „natürlich“ wirkenden oder futuristisch-modernen Modelle muss man höchstens noch an einer geeigneten Stelle aufbauen, anschließen – und schon sprudelt es munter drauf los. Solche Sets gibt es in verschiedenen Ausbau-Stufen: Vom reinen Auffangbecken über vorgefertigte Stufenelemente bis hin zur Komplettausstattung mitsamt der benötigten Technik.

Schöner und vor allem individueller aber ist ein Wasserfall im Garten, den man mit Phantasie, Kreativität und eigenem Muskelschmalz selbst gebaut hat. Der Vorteil ist, dass dieser Katarakt dann wirklich einzigartig ist und sich den restlichen Gegebenheiten im Garten wunderbar anpasst. So etwas macht stolz – und es ist auch gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denken könnte.

1: Das Auffangbecken

Ist bereits ein Gartenteich vorhanden, so lässt sich der vielleicht schon als Auffangbecken nutzen.

Falls nicht, lässt sich je nach Gestaltungswunsch beinahe jeder wasserdichte Behälter dafür nutzen. Eine alte Zinkbadewanne oder ein hölzerner Bottich etwa. Im Fachmarkt gibt es auch entsprechende Becken (meist aus Kunststoff) zu kaufen.

Die Alternative dazu ist eine Grube, die gegraben und mit Beton oder Teichfolie ausgekleidet wird.

Achtung: Nicht die Bohrung für den Schlauch vergessen, der später die Teichpumpe mit dem Wasserauslass verbindet!

2: Der Wasserauslass

Damit das Wasser fallen kann, muss es von einer erhöhten Stelle ausgelassen werden. Eine Böschung oder ein natürliches Gefälle im Garten lässt sich dafür möglicherweise schon prima nutzen.

Ist das nicht gegeben, muss ein entsprechend hoher Hügel aufgeschüttet werden. Stimmungsvoll kann aber auch eine kleine Mauer, eine „Wand“ aus groben Holzstämmen oder ein mit Zement stabilisierter Steinhaufen oder -turm sein.

Am obersten Punkt der Erhöhung wird der Wasserspeier angebracht. Hübsch sind da auch eine Wasserfallschale oder ein sogenannter Quellstein, über den das Wasser fließt, ehe es in die Tiefe fällt.

3: Der Kreislauf

Ist alles soweit vorbereitet, soll das Wasser jetzt natürlich auch sprudeln.

Schon bei der Errichtung der Erhöhung sollten Sie sich überlegen, ob der Schlauch, der die Teichpumpe mit dem Wasserauslass verbindet, seitlich am Gefälle oder versteckt darin verlaufen soll.

Ein sichtbar verlegter Schlauch ist möglicherweise optisch nicht so schön, hat aber den Vorteil, dass Wartungs- und Reparaturarbeiten etwa bei einer Undichtigkeit einfacher zu bewerkstelligen sind.

4: Die passende Pumpe für den Wasserfall im Garten

Extrem wichtig ist auch die Wahl der richtigen Pumpe für Ihren Wasserfall im Garten. Folgende Anforderungen muss sie erfüllen:

  • Sie muss kräftig genug sein, um die zu bewältigende Steigung sowie das gewünschte Pumpvolumen zu schaffen.
  • Zudem sollte sie leise genug sein, um das Plätschern des Wassers nicht zu übertönen und auch sonst keine Geräuschbelästigung zu erzeugen.
  • Sie braucht genügend Platz im Auffangbecken, sollte also nicht zu groß gewählt werden.
  • Auch der Stromanschluss muss so verlegt werden, dass er die Pumpe problemlos erreicht.

Für einen großen Wasserfall, bei dem entsprechende Mengen Wasser fließen sollen, darf die Pumpenleistung durchaus bis zu 35.000 l/h betragen. Pumpen für kleine oder mittelgroße Wasserfälle benötigen eine Pumpenleistung von höchstens 8.000 l/h.

Tipp: Um Strom zu sparen, eignet sich eine mechanische Zeitschaltuhr. Sie sorgt dafür, dass der Wasserfall im Garten immer nur dann aktiv ist, wenn Sie ihn auch genießen wollen.

(Solar Teichpumpe mit Akku Test)


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